Als Eltern verbundene, glückliche Partner zu bleiben ist mehr als Gold wert für ein harmonisches Familienleben! Die Paarbeziehung zwischen euch Eltern bildet die Grundlage für eine, für eure stabile Familie! Euer Glücklich-sein ist wichtig für das Wohlergehen eurer Kinder. 

Lerne, wie DU mit Leichtigkeit die Beziehung zu Deinem Mann hin zu tiefer Verbundenheit und Nähe gestalten kannst!

Ich als Coach für Mütter stehe dafür, Dich auf Deinem Weg hin zu einer harmonischen Beziehung zu begleiten und Dich darin zu stärken, für Dich und Deine Familie einzustehen!

Meine Geschichte

Ich teile hier meine Geschichte mit Dir. Sie erklärt, warum ich tue was ich tue. Außerdem glaube ich daran, dass es gut ist, wenn wir uns voneinander erzählen, von unseren Höhen und Tiefen. Uns verbindet oft mehr als wir denken, darum ist es so wichtig, dass wir darüber sprechen!

Ich bin verheiratet, wir haben mittlerweile drei Kinder

Alle bisherigen Beziehungen zu Männern waren meist ganz einfach lang und tiefgehend, ich bezeichne mich als „Beziehungstyp“.

Mit der Geburt unserer ersten Tochter stolperte ich mit meinem Mann plötzlich über die Frage:

❓Wie können wir Eltern eine tiefe Beziehung zu unseren Kindern UND zu unserem Partner leben❓

💑Unsere gemeinsame Geschichte begann mit Freude, Energie und Verbundenheit, trotz vieler Unterschiede! Wir haben nach drei Jahre geheiratet und hatten ein gutes Fundament. Wir wollten beide Kinder und ich habe mir weiterhin diese stabile Paarbeziehung zu ihm gewünscht, wie ich sie auch von meinen Eltern vorgelebt bekommen habe.

💃Ich weiß außerdem, dass eine Beziehung über alledem steht: Die zu mir selbst! Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung, reflektiere mich, will mich weiterentwickeln. Probiere Wege und Haltungen aus, um mit mir selbst klar zu sein und mich so gut zu fühlen, wie ich bin. Das gelingt mir mal weniger gut, immer öfter besser. Yoga hat sich für mich als den Weg ausgezeichnet, zu dem ich immer wieder zurückfinde. Denn: Geht es mir gut, geht es auch den Menschen um mich herum gut! Wenn dann Kinder in eine Beziehung kommen, wird die Zeit weniger und der Fokus ein anderer. Plötzlich ist die Umsetzung von dem, was man weiß, nicht immer so einfach.

💥Ich und wir haben wohl nur in Ansätzen erahnen können, wie sehr ein Kind eine Beziehung aufwirbeln kann. Es gab da nun diesen kleinen, sehr bedürftigen Menschen in unserem Leben, der uns brauchte. Vor allem mich brauchte. Der gefühlt all meine Zeit in Anspruch nahm. Für die ersten Monate war es auch meinem Mann klar, dass das so sein würde. Doch er wurde zunehmend unzufrieden. Fühlte sich nicht als Teil der Familie und sprach mehr und mehr an, dass ihm die gemeinsame Zeit mit mir, Paarzeit für uns fehlte. Wenn unsere Tochter tagsüber schlief, war er auf der Arbeit und abends schlief sie so spät, dass ich meist mit ihr einschlief. Ich fühlte mich völlig erschöpft und meine Beziehung zu ihm stand in dieser Zeit sehr im Hintergrund.

💥Von Geburt an bestimmte unser Kind auch meine Gedanken als Mutter – Wie gehe ich bestmöglich mit einem Baby um? Was bedeuten all die Signale, die es mir sendet? – Was braucht ein Mensch WIRKLICH? Ich habe mich ins Thema eingelesen: Es ist wichtig dem Kind zu zeigen, dass seine Bedürfnisse zählen. Ein kleines Kind kann nur schwer warten, bis seine Bedürfnisse erfüllt werden. Zwang und Druck sind ungesund für die Entwicklung und die Beziehung zum Kind. Mir fiel dieser Umgang mit unserer Kleinen auf Anhieb verhältnismäßig leicht. Der Papa konnte das alles nur schwer nachvollziehen. Vor allem, wenn er den Eindruck hatte, dass er, seine Gefühle und Bedürfnisse keine Rolle für mich spielten. Zusätzlich zu der fehlenden Zeit für uns standen nun also auch Konflikte über das Thema Kindererziehung oder -Nichterziehung im Vordergrund unseres gemeinsamen Alltags.

🤷‍♀️Ich fühlte mich überfordert. Einerseits meine Rolle als Mutter, die mich forderte und erfüllte. Andererseits meine Rolle als Ehefrau und Partnerin. Ich schaffte es kaum, eine Balance zu finden, empfand es, als sitze ich zwischen den Stühlen, müsste mich zerreißen, um es allen recht zu machen.

Alle Konflikte zwischen uns drehten sich nun um den Punkt „Nur, weil das Kind da ist, haben wir so viel Streit“. Ich fühlte mich ständig nicht verstanden und nicht unterstützt. Zweifelte viel an mir selbst. Konnte er denn nicht sehen, dass ich mein Bestes gebe? Muss ich mehr tun? Und wenn ja, was und wie?

🤷‍♀️Ich versuchte ihn glücklich zu machen. Zeit freischaufeln, das Kind rechtzeitig zum Schlafen zu bringen. Es gelang mir nicht – unsere Tochter schlief einfach zu gerne spät, im Bett schreien lassen war nie eine Option für mich. Mir waren die Hände gebunden. Ich blieb extra noch länger wach als das Kind, hatte aber trotzdem keine Energie für meinen Mann. Wir führten in der Zeit auch viele Gespräche darüber, wie wir mit unserem Kind umgehen wollten. Ich dachte, solange ich ihm nur zu verstehen geben konnte, dass die Bedürfnisse des Kindes wichtig sind und wir es nicht in einen Rahmen pressen sollten, würde er es verstehen können und der für mich gefühlte Druck könnte nachlassen.

Doch, er blieb dabei: Seine Bedürfnisse (und er betonte hier immer „auch Deine Bedürfnisse“) zählen. Und er blieb dabei, dass ihm Zeit mit mir fehlte. Meine Versuche, unsere Probleme zu lösen, blieben also erfolglos. Heute bin ich ihm dankbar, dass er so darauf gepocht hat!

💖Es dauerte etwas, aber was für ein Glück, dass ich irgendwann verstand: Ja, die Beziehung zu unserem Kind ist wichtig. Unsere Familie wird jedoch zerbrechen, wenn ich weiterhin ignoriere, dass unsere Paarbeziehung gepflegt werden möchte und auch mein Mann sich in der Familie wohlfühlen möchte!👪

💕Ich konnte mich von da an besser in ihn einfühlen. Plötzlich konnte ich das, was ich über die Entwicklung von Kindern und über die Grundbedürfnisse von Menschen weiß (zum Beispiel, dass wir uns alle Verbundenheit mit unseren Liebsten wünschen), auch auf meinen Mann anwenden: Ich schaffte es, ihm zu spüren zu geben, dass er Teil der Familie ist, dass er wichtig ist! Ich schaufelte uns mehr Zeit frei – sparte mir beispielsweise immer etwas Energie für den Abend auf, um eben nicht sofort mit unserer Tochter einzuschlafen oder ließ sie nun öfter bei Oma und Opa. Je mehr ich auf ihn und seine Bedürfnisse einging, umso mehr hatte er Verständnis für mich. Er war jetzt offen für „meinen Weg“ mit unserem Kind. Gleichzeitig schaffte ich es, ihm „seinen Weg“ mit ihr zu lassen. Ich konnte von deren Beziehung ablassen, mischte mich immer weniger ein, wenn beide einen Konflikt hatten.

💕Ich lernte in der Zeit, dass ich mich nicht zerreißen muss. Dass der Druck, den ich mir mache, auch ungesund für mich ist! Dass ich mich nicht zwischen meinen Rollen entscheiden muss und, dass ich unsere Beziehung ganz aktiv positiv gestalten kann. Dass, wenn ich gebe, viel zurückkommt. Ich dachte also bisher, dass ich in den letzten Jahren viel über die Entwicklung von Kindern und die Beziehung zu Kindern gelernt habe. Genau genommen weiß ich jetzt, wie ich dieses Wissen auch auf andere Beziehungen übertragen kann. Wir bewegen uns alle im System Familie. JEDER, auch ich, ist wichtig, wir alle haben Bedürfnisse und es gibt Wege, allen Beziehungen gleichermaßen Wichtigkeit beizumessen.

👨‍👨‍👧‍👦👶Wir haben nun drei Kinder. Es ist nicht immer leicht und vor allem ist es nicht immer gleich! Situationen verändern sich, Vorlieben und Bedürfnisse auch. Die Beziehung zu meinem Mann befindet sich ständig im Wandel und in Bewegung. Die Punkte, die ich für mich erkannt habe, und die gemeinsamen Wege, die wir entwickelt haben, führen uns aber immer wieder zu neuer Harmonie und Verbundenheit. Es lohnt sich, Beziehungen nie als gegeben hinzunehmen, sondern miteinander daran zu arbeiten! Und: Arbeit kann auch leicht sein 💕🍀

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